Hampton, USA: Kooperatives Regieren und Bürgerbeteiligung in allen Bereichen
Hampton, eine Stadt mit ca. 140.000 Einwohnern an der Ostküste der USA, stand Ende der 80er Jahre vor einer Vielzahl von Herausforderungen: schwächelnde wirtschaftliche Entwicklung, Anstieg der Arbeitslosigkeit und Drogenprobleme – insbesondere bei Jugendlichen. Die Stadtverwaltung antwortete auf diese miteinander verwobenen Probleme mit einer radikalen Änderung ihres Selbstverständnisses; sie entwickelte sich weg von einem Bild, in dem sie selber für alle Lösungen verantwortlich ist, hin zu einem Moderator und Lösungsunterstützer. Alle relevanten Gruppen in der Stadt werden in die Suche nach Lösungen einbezogen, übernehmen Verantwortung und zum Teil die Umsetzung der Lösungsvorschläge. Nach fast zwanzig Jahren ist die breite Einbeziehung der Bürger in die Erarbeitung von Lösungen für gesellschaftliche Probleme ein zentraler Teil der Kultur Hamptons geworden. Dies hat auch positive Auswirkungen auf die Beteiligung der Bürger am repräsentativen System: die Wahlbeteiligung der jungen Erwachsenen (18-29) lag bei den Präsidentschaftswahlen 2004 in Virginia im Durchschnitt bei 43% - in Hampton hingegen bei 80%.
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kommentiert von Annett Matthias am 16.03.2011 | 8:06:04 Es ist schwer, sich für ein Projekt festzulegen. Bei diesem finde ich wichtig, dass die Jugendlichen aktiv mit einbezogen werden. Wer kann besser Probleme schildern, wenn nicht die Betroffenen selbst. Und gerade Zukunftsangst und Orientierungslosigkeit der Jugend sind oft Auslöser für Gewalttaten und Zerstörung. Gebt der Jugend eine Aufgabe und sie wird daran wachsen.Unsere Zukunft liegt in Ihren Händen.Nächster Kommentar
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kommentiert von am 03.03.2011 | 6:51:11 Die Stadtverwaltung ist Moderator für Gruppen und Menschen,die bereit sind eine Lösung für ihre Probleme zu finden.Bürger bringen sich sinnvoll ein und erfahren, dass ihre Meinung ernst genommen wird.-Gelebte Kultur-. Knappe Mittel weden zielgerichtet eingesetzt. Vertrauen in die Politik steigt. 1PunktNächster Kommentar
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kommentiert von Moritz Elfriede am 16.03.2011 | 8:11:55 Mich hat besonders beeindruckt, dass sie die Jugendlichen in Ihr Konzept einbezogen haben und diesen dadurch die Möglichkeit gegeben haben mitzuwirken.Nächster Kommentar
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kommentiert von Schrempp Thomas am 06.03.2011 | 17:10:00 Dieses Projekt ist so aufgebaut, wie ich es für wichtig erachte. Alle Beteiligten von Anfang an mit einzubinden, und die Möglichkeiten zu geben, sich selbst einzubringen.Nächster Kommentar
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kommentiert von Petra Schultz am 28.02.2011 | 13:56:17 Nur unter Einbeziehung aller Bürger können die Menschen Demokratie direkt miterleben und die Bewohner entwickeln ein soziales Verhalten in mehreren Generationen.Nächster Kommentar
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kommentiert von Werner Promer am 21.03.2011 | 9:34:50 Das könnte in Deutschland und Europa eine alternative Zukunftvision sein. Solange aber demokratisch gewählte Politiker davon überzeugt sind, dass sie bei ihren Entscheidungen nur gegenüber ihrem Gewissen rechenschaftspflichtig seien, ist das noch ein weiter Weg.Nächster Kommentar
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kommentiert von am 18.03.2011 | 9:01:22 Das ist Gemeinwesenarbeit. Man fragt die Betroffenen, macht sie zu aktiven Mitgestaltern statt zu passiven Hilfeempfängern. Der Ansatz ist keineswegs neu, aber eben aufwändig und wird deshalb nicht so oft angewandt.Da die Probleme in Deutschland ähnlich sind, könnte sich so manche Gemeinde eine Scheibe abschneiden.Nächster Kommentar
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kommentiert von Gabriele Jaschinski am 25.02.2011 | 9:26:22 Bei diesem Projekt können sich die Bürger m. E. noch umfassender beteiligen als bei allen anderen Projekten. Die Stadtverwaltung bekennt sich zu einem völlig anderen Selbstverständnis als allgemein üblich, und der Bürger hat einen erheblich höheren Kompetenzbereich. Bei den vielfältigen Aufgabenstellungen kann er sich seinen Interessen und Fähigkeiten entsprechend einbringen. Problemlösungen werden unabhängiger von Parteiprogrammen angestrebt und sind somit viel bürgernäher. Besonders beeindruckt mich, dass die Stadtverwaltung den Bürger zusätzlich durch Schulungsprogramme und Institutionen in die Lage versetzt, sich kundig zu machen und Fähigkeiten zur Problemlösung zu entwickeln. Gerne würde ich mich im Sinne des Hampton Projektes als aktiv beteiligte Bürgerin in meiner Gemeinde einbringen.Nächster Kommentar
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kommentiert von Ellen Riedemann-Tuschen am 24.02.2011 | 15:18:05 Besonders preiswürdig an diesem Projekt finde ich die den hohen Stellenwert, die der Jugendarbeit zugestanden wird.Hier wird den jungen Menschen die Möglichkeit gegeben aktiv ihre Gemeinde zu gestalten in der sie leben. Sie sind dann keine passiven Mitglieder der Gesellschaft, die alle Gegebenheiten hinnehmen müssen. Sie werden mit ihren Bedürfnissen an die Gesellschaft angenommen und ernst genommen. Und es kann aus dem Potenzial,das die Jugend mitbringt geschöpft werden.Nächster Kommentar
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kommentiert von am 10.03.2011 | 19:06:41 Dieses Projekt erscheint mir sehr richtungsweisend für die Zukunft, auch in Deutschland, da Bürger, die selbst an Lösungswegen arbeiten, Verantwortung für Staat und Gesellschaft übernehmen. Außerdem ist es wichtig, die Jugend in Entscheidungen einzubeziehen und ihre Bedürfnisse zu kennen und ernst zu nehmen.Nächster Kommentar
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kommentiert von Rita Lippert am 05.03.2011 | 18:33:46 Es handelt sich hier um eine sehr umfassende Form der Beteiligung. Alle Achtung!Nächster Kommentar
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kommentiert von Wolfgang B. Sutter am 08.03.2011 | 10:13:35 Projekte dieser Art erscheinen mir wichtig und besonders hilfreich, wenn es gilt das Interesse der Bevölkerung und besonders der JUgend für die Probleme der Kommunen und natürlich des Staates zu wecken. Das allgemein verbreitete Gefühl an den undurchschaubaren Lösungswegen sowieso nicht mitwirken zu können, wird verringert. Ein Beispiel dafür gibt es aber auch hierzulande, die sog. "Dorferneuerung" in Bayern. Hier müssen die Vorschläge "von unten" also von Arbeitsgruppen aus der Bevölkerung kommen. Dass der Verwaltungsweg dabei aber sehr langwierig ist, behindert das Projekt und lässt das Interesse der ursprünglich Beteiligten erlahmen. In dieser Hinsicht müsste gestrafft werden.Nächster Kommentar
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kommentiert von Axel Jürs am 03.03.2011 | 11:57:38 Wie ermutigend! Das Verständnis, miteinander mehr als gegeneinander erreichen zu können und die Erfahrung, dass sich Kompetenzen und Temperamente zu aller Wohl ergänzen, kann das Verständnis dafür schärfen, dass Freiheit zur Verantwortung die Gesellschaft stärkt, dagegen Freiheit von Veranwortung sie langfristig zerstört. Von dieser verantwortungsgeleiteten, sehr direkten Demokratie fühlt sich dann auch niemand so leicht bevormundet oder überrollt, weil jeder versteht, dass Gesellschaft und Demokratie nach den Menschen aussehen, die sie gestalten und dass gewünschte Kurswechsel nur eines brauchen: Meine Initiative und Mitverantwortung! Für Politik und Verwaltung sollte die Identifikation mit dieser Herangehensweise einfach sein, denn zum einen ist jede und jeder selbst bei anderen Verwaltungen Bürgerin oder Bürger. Zum anderen ist zwischen Politik, Bürgern und Verwaltung genau so gültig, was auch zwischen Menschen funktioniert: "Do unto others as you want them to do unto you!Nächster Kommentar
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kommentiert von Wolfgang Götz am 11.03.2011 | 11:55:36 Auch Hampton hat, ähnlich wie Belo Horizonte, seine Bürgern ein hohes Maß an Selbstbestimmung eröffnet. Die Struktur ist etwas schlanker angelegt, deshalb jedoch nicht weniger interessant. Das Bürgerforum ist ein erster Schritt in diese Richtung. Zwar erfahren wir hier keine Möglichkeit der Selbstbestimmung, wenigstens jedoch eine neue Form von Mitgestaltung.Nächster Kommentar
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kommentiert von René Straube am 18.03.2011 | 17:12:58 Der Nutzen kann nicht mehr ausgewiesen werden! Die Aussage des Steckbriefes ist ein eindeutiges Zeichen für die vollständige Integration der direkten Mitbestimmung in die politische Landschaft von Hampton und bildet eine gute Basis für die gesunde Entwicklung der Gesellschaft. Hier wurde ein Etappenziel erreicht. Die Steigerung der Sozialkompetenz und der damit verbundenen Identifikation ihrer Bewohner ist ein sehr positiver Effekt. Leider ist der Gebrauch von Macht für eigene Befindlichkeiten allzu menschlich, im Falle Hamptons wurde ein probates Gegenmittel erfolgreich etabliert. Die zukünftige Entwicklung der ganzen Region wird mit Sicherheit durch ein sehr kooperatives Miteinander geprägt und ermöglicht die Einbeziehung der Bedürfnisse aller. Über die Art und Weise und den Umfang der direkten Demokratie läßt sich vortrefflich streiten, aber dass sie kommen muß ist unstrittig. Hampton ist hierfür ein sehr erfolgreiches Beispiel. Die Ethik der Macht bestimmt das Wohl der Menschheit!Nächster Kommentar
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kommentiert von am 09.03.2011 | 17:19:00 Diese Sache ist einfach toll! Bildung,Integration und Kommunikation; drei Fliegen mit einer Klappe.Und das ist auch gut auf Deutschland übertragbar, weil wir hierzulande mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben. Und dass diese Initiative nicht am Geld scheitern muss,macht uns ausgerechnet US- Amerika, das Land des Kapitalismus (bin kein Sozi)vor. Wie peinlich ist das denn? Kriegt meine Stimme!Nächster Kommentar
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kommentiert von J.Wiebusch, Aachen am 02.03.2011 | 14:20:58 Sehr basisnah, besonders hervorzuheben ist die Einbeziehung der Jugendlichen und die Verbesserung der Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt. Der positive Einfluss der Kampagne ist auch an der hohen Wahlbeteiligung abzulesen.Nächster Kommentar
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kommentiert von M. Meyer am 23.03.2011 | 10:38:20 Es ist beeindruckend, was die jeweiligen Städte auf die Beine gestellt haben. Wenn ich mir überlege, das in unserem kleinen Dorf (knapp 600 Einwohner) so eine Politikverdrossenheit, selbst unter den Gemeinderäten, herrscht und die Resignation in der Bürgerschaft enorm hoch ist und Städte, die wirklich große Probleme haben, die eine Vision hatten, die diese so toll und erfolgreich umgesetzt haben. Ich bin fasziniert. Das System von Hampton hat mir am Besten gefallen! Es hört sich eigendlich simple an und ich würde es gern hier bei uns selbst ausprobieren. Vereine und interessierte Anwohner müssten sich doch finden lassen. Dieses bevormunden der sogenannten Stadtväter, die meinen, sie hätten das Privileg, über alles Bescheid zu wissen, finde ich ganz furchtbar. Nutzt endlich das Wissen und die Fachkenntisse Eurer Bürger. Es schlummert davon garantiert eine ganze Menge. Es muss nur abgefragt werden, ohne gleich eine feste Verpflichtung daraus zu machen!!Nächster Kommentar
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kommentiert von Holger Raupach am 26.02.2011 | 10:40:02 tolle Sache und unbedingt nachnutzungswert bei der zum teil einschlafenden Jugendarbeit in großen Teilen Deutschlands wegen der angeblichen Geldknappheit. Geld ist das eine, aber Zeit zu haben für andere Mitmenschen ist oft mit Geld nicht aufzuwiegen.Nächster Kommentar
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kommentiert von am 17.03.2011 | 18:36:30 An diesem Projekt gefällt mir besonders, dass auch die Jugendlichen stark eingebunden sind und sie bereits in der Schule das Fach "Service learning" verpflichtend belegen müssen. So lernen schon die jungen Leute sich aktiv einzubringen und sehen eine Beteiligung an politischen Prozessen und Entscheidungen als selbstverständlich an. Auch die hohe Wahlbeteiligung von Jugendlichen finde ich beeindruckend.Nächster Kommentar
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kommentiert von Jürgen Köhn am 16.03.2011 | 14:06:32 Jugendliche mit in Entscheidungen einbeziehen ist der richtige Weg, schließlich sind sie die Zukunft eines Landes. Wichtig auch, dass es Anlaufpunkte und Aufgaben für Jugendliche gibt.Nächster Kommentar
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kommentiert von Walter Friedrich Dippel am 19.03.2011 | 16:04:58 Ich finde dieses Projekt als geeignet, da es dem Wesentlichen in unserer Gesellschaft am nächsten kommt und auch eine Verbindung zu unseren Problemen aufzeigt. Wir sollten unsere Herausforderung darin sehen unsere erarbeiteten Lösungsvorschläge abzugleichen und vorsichtig für Wirtschaft und Soziales umzusetzen. Wir wollen gerne die Ärmel hochkrempeln. Aber man darf uns nicht vorher das Hemd ausziehen. (reinhard höppner) Ich hoffe auf einen Fortbestand dieser Arbeit.Nächster Kommentar
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kommentiert von Hans Jürgen Coppes am 15.03.2011 | 18:57:16 Es hat sich immer gezeigt, wenn die Menschen in Problemlösungen eingebunden oder sie in Mitverantwortung (ins Boot ) genommen werden, lassen sich schwierige Projekte vernünftiger und kostenneutraler lösen, über dieses auch noch kostengünstiger im Ergebnis. Bürgerbeteiligung = Mitgestaltung = Angamont macht macht" WIR sind StARK und führt zur Taemfähigkeit unter den Menschen." Die persönliche Wertschätzung steigt,egal welche Schulbilbung.Jeder Mensch hat bzw.kann etwas besonderes. Finden wir es raus.Nächster Kommentar
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kommentiert von T.J. am 17.03.2011 | 20:22:56 Die aufgezeigte Möglichkeit, Jugendliche aktiv an öffentlichen Problemlösungen mitwirken zu lassen, fördert das Verantwortungs- und Selbstbewusstsein dieser Gruppe und ist für das Demokratieverständnis, wie die hohe Wahlbeteiligung zeigt, richtungsweisend und nachahmenswert.Nächster Kommentar
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kommentiert von K.Sauerland am 23.02.2011 | 20:55:14 es ist ein sehr gutes beispiel wie gute Jugendarbeit und auch soziale Arbeit zwischen jungen und älteren sinvohl gestaltet und angeregt werden kann.Nächster Kommentar
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kommentiert von Michael Schenke am 05.03.2011 | 18:20:23 Eine richtig tolle Erfolgsgeschichte. Mir fehlen da nur nur noch einige Angaben, die den allumfassenden Erfolg belegen. Es ist zum Beispiel oft von der Jugend die Rede, was ist mit den ältern Jahrgängen? Werden die überhaupt angesprochen oder nur über die Schulen / die Kinder? Die Überdugschschnittliche Wahlbeteidigung ist auch nur in der Jungwählergruppe beschrieben. Auch hat man auf Grund der fehlenden Zahlen oft den Eindruck, dass es sich hier im wesendlichem un einige wenige Projekte handelt.Nächster Kommentar
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kommentiert von Alice Holz am 20.03.2011 | 16:38:09 Eine gelebte Demokratie die sich bewehrt hat und auf jeden Fall unterstützt werden soll.Nächster Kommentar
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kommentiert von Paul Lüneburg am 13.03.2011 | 16:30:58 Dieser Artikel ist phantastisch, denn hier wird eine Regierungsform präsentiert, die auf die Missstände in unserem Land aufmerksam macht. Wie und wo sind diese zu erkennen? Sie sind zu erkennen in der Intransparenz zwischen Politik und Bürgertum, jener Instanz, welche in der Politik vertreten werden soll. Karriereaussicht, Ansehen und Geld definieren unsere politische Kaste, so scheint es, wodurch der Wille verloren geht das kollektive Interesse als das eigene wahrzunehmen. In Deutschland lebt ein gebildetes Bürgertum, das spezifische politische Prozesse nachvollziehen kann und wird dennoch abgespeist mit einer Idyllepropaganda, die einer Beunruhigung vorbeugen soll. Doch hier werden Fakten gewünscht. Einblick, um sich vertreten zu fühlen. So müssen, wie in Hampton, Bürger stärker in politische Entscheidungsprozesse einbezogen werden. Instanzen müssen entstehen, die in Kooperation miteinander die Interessenwahrung ermöglichen. Es wird eine Form des Aufsichtsrates benötigt.Nächster Kommentar
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kommentiert von Jutta Sprenger am 27.02.2011 | 12:02:10 Das ist für mich gelebte Demokratie und Solidarität. Mir gefällt besonders gut, dass die Jugend so fest in dem Projekt eingebunden ist und aktiv dabei mitarbeitet.Nächster Kommentar
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kommentiert von Sabine Müller am 17.03.2011 | 19:18:34 Mehr Bürgerbeteiligung und kooperatives Regieren könnten auch in Deutschland die Politikver- drossenheit stoppen und das Interesse für die Gemeinschaft insbesondere bei Jugendlichen wieder neu entwickeln. Ein ausgezeichnetes Herangehen an die heutigen Probleme vieler Städte und Gemeinden ( wer beteiligt wird, muss nicht protestieren). Gern würde ich mich in dieser Form politsch einbringen.Nächster Kommentar
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kommentiert von am 02.03.2011 | 16:01:22 Ein Beispiel dafür, dass es nicht in erster Linie um Projekte gehen darf, die oftmals nach dem Wechsel von Personen oder politischen Mehrheiten auslaufen, sondern um einen Wandel der politischen Beteiligungskultur im Alltag. Kontroversen und Lösungen können zielgenauer und dauerhafter angegangen werden, wenn die Betroffenen/Beteiligten miteinander reden. Das schließt Moderation und Einspeisung von Expertenkenntnisen nicht aus. Wichtig ist der umfassende Ansatz wie in Hampton.Nächster Kommentar
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kommentiert von am 23.03.2011 | 19:51:32 Dieses Projekt hat sich im Laufe der 20 Jahre gut bewährt. Ich finde es besonders beeindruckend, wie hier Jugendliche motiviert wurden mizuarbeiten, Entscheidungen zu treffen und auch ein eigenes Budget zur Verfügung gestellt bekamen, um Projekte zu verwirklichen. Dies ist auch ein Weg, um Jugendliche von der Straße zu holen und ihnen eine Aufgabe mit Verantwortung anzuvertrauen. Ich könnte mir dies auch für Deutschland vorstellen, und zwar auch in kleinen Kommunen.Nächster Kommentar
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kommentiert von U. Rehse am 11.03.2011 | 23:05:25 Ein tolles Projekt, das viel Mut und ein radikales Umdenkten erfordert hat und offensichtlich von durchschlagendem Erfolg gekrönt ist. Eine ganz andere Kultur von gemeinsamer Vorbereitung, Entscheidung und Verantwortung für die Umsetzung. Besonders beeindruckt mich die Einbindung der jungen Menschen. Diese Kultur "erzeugt" ganz andere Bürger.Nächster Kommentar
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kommentiert von Jan Christian Schinke am 23.02.2011 | 15:08:33 Ein Projekt, das bei den Jugendlichen ansetzt. Die Stadt Hampton, gezeichnet von vielen sozialen Problemen, bindet Jugendliche aktiv ein, die zuvor oftmals keine Perspektive für sich und ihre Stadt gesehen haben. Es wird den jungen Menschen ermöglicht, sich Gehör zu verschaffen. Sie können ihre Erfahrungen in der Lokalpolitik einbringen. Weitere Angebote setzen darauf, Jugendlichen etwas anzubieten, bei dem sie sich selbst einbringen, aber auch etwas mitnehmen können. Mit relativ einfachen Methoden fühlen sie sich wieder in ihrer Stadt zu Hause, bewegen andere Gleichaltrige, Eltern und ihr Umfeld zum Mitmachen und werden somit zu Gestaltern der Gesellschaft, in der sie leben.Nächster Kommentar
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kommentiert von am 21.03.2011 | 20:16:26 " Alle relevante Gruppen werden in die Suche nach Lösungen einbezogen, übernehmen Verantwortung und zum Teil die Umsetzung der Lösungsvorschläge. " Vorreiter von Agenda 21.Nächster Kommentar
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kommentiert von Rolf Wrede am 23.03.2011 | 16:27:49 "Alle relevanten Gruppen in der Stadt werden in die Suche nach Lösungen einbezogen, übernehmen Verantwortung und z.T. die Umsetzung der Lösungsvorschläge". So stelle ich mir vor, dass der Routine der Verwaltung und mancher Beinahe-Berufspolitiker begegnet werden kann. Die Verwaltung als Moderator und Lösungsunterstützer bekäme ein neues Selbstverständnis und Ansehen. Die Bürger übernehmen Verantwortung und z.T. die Umsetzung. Somit reicht es andererseits nicht mehr nur gegen etwas zu sein. Super. Sollte auch in Deutschland funktionieren.Nächster Kommentar
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kommentiert von Imke Böning am 02.03.2011 | 0:18:23 Hampton beweist, dass alles möglich ist. Die Strukturen sind basisdemokratisch, alle Gruppen der Gesellschaft sind beteiligt. Doch das Spektakulärste aus meiner Sicht ist die konsequente Anleitung der Bürger zu Gemeinsinn und politischer Teilhabe. Denn es reicht nicht, einfach nur die Strukturen zu schaffen, man muss den Menschen auch deutlich machen, wofür sie sich engagieren. Dies ist ein Modell, wie ich es mir auch in Deutschland flächendeckend wünschen würde.Nächster Kommentar
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kommentiert von am 23.03.2011 | 20:01:15 Das Projekt in Hampton ist sehr interessant, da es die Jugendlichen für die Gemeinnützigkeit gewinnen will und somit zu einer verantwortlichen Mitbestimmung führt.Nächster Kommentar
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kommentiert von Iris Eckhoff am 16.03.2011 | 10:13:01 Die Beteiligung der Jugend in diesem Bürgerdemokratie Projekt ist sehr positiv umgesetzt. Der positive Efekt lässst sich an der hohen prozentualen Wahkbeteiligung erkennen. ein gutes Beispiel Politikverdrossenheit zu vermindern, die Jugend aktiv einzubinden Mitgestaltung und Mitverantwortung zu tragen.Nächster Kommentar
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kommentiert von Angelika Kirch am 27.02.2011 | 12:19:38 Ich finde es sehr beeindruckend, wie man junge Menschen so schnell zu einem Demokratiebewusstsein "erziehen" kann. Einfach dadurch, dass man sie respektiert und als gleichwertig ansieht.Nächster Kommentar
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kommentiert von am 22.03.2011 | 17:07:59 Wenn auch nicht in allen Bereichen die Bürgerbeteiligung möglich ist, hat der Bürger bei dieser Praktizierung das Gefühl wirklich ernst genommen zu werden. Das schafft Selbstbewußtsein und ständige Überlegungen was man in der Stadt / Provinz besser und intensiver machen kann. Das wäre eine ideale Möglichkeit für Deutschland um neuen Wind in das Parteien- und Klientelgefüge zu bringen.Nächster Kommentar
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kommentiert von Anneliese Kiermeier am 11.03.2011 | 17:02:23 Die Beteiligung der Jugendlichen ist Nachahmenswert. Insgesamt eine vorbildliche BürgerbeteiligungNächster Kommentar
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kommentiert von am 22.03.2011 | 19:03:55 Hier könnte ich mir die Beste Übertragbarkeit für Deutschland vorstellen.Nächster Kommentar
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kommentiert von am 05.03.2011 | 9:13:19 Geld zu haben und mit ihm verantwortungsbewußt umzugehen ist immer ein Ausdruck von geistiger Entwicklung. Das klingt nach Beurteilung ist aber eine Tatsache. Das weiß jede gut wirschaftende Hausfrau. Hier scheint es zu gelingen, die Erfahrungen zu nutzen und dem Mißbrauch ein Riegel vorzuschieben. Wie jeder weiß, braucht Entwicklung Zeit. Das geht nicht nur an die Adresse der Mächtigen, sonderen an jeden der das Wort "Gier" auf seiner Stirn stehen hat. Ich wünsche dem Projekt von Herzen alles Gute und das dieser Geist beständig nach Richtung Deutschland fließt. Denn auch wir haben begonnen zu verstehen. Elvira TauchertNächster Kommentar
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kommentiert von Edgar Neubrech am 02.03.2011 | 14:34:54 Ich denke, dass Hampton ein gutes Beispiel für unsere Region wäre. Aber es muß den Bürger klar gemacht werden, dass nicht alles vom Staat kommen kann. Die Eigenverantwortung sollte jedem bewusst sein. Auf der andern Seite wird der Bürger mit überhöhten Steuern u. Abgaben belastet, dass kein finanzieller Spielraum bleibt. Übertriebene Bürokratie tut das Übrige.Nächster Kommentar
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kommentiert von claudia Roth am 18.03.2011 | 10:16:51 Alle Achtung! Eine Stadtverwaltung, welche auf eine alleinige Anbietung von Lösungen verzichtet und die Bürger in anstehende Planungen und deren Durchführung miteinbezieht, nimmt die Demokratie ernst und bereitet eine gute Grundlage für ein gelingendes Miteinander.Nächster Kommentar
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kommentiert von Monica Lüers am 23.03.2011 | 9:38:02 Tolles Modell der Bürgerbeteiligung. Dass hier Jugendliche sogar ein eigenes Budget erhalten finde ich großartig! (Das sage ich nicht als Jugendliche selbst sondern als fast 50jährige). Ferner finde ich die Schulungen sehr sinnvoll und es freut mich, dass es sogar ein Gehalt für aktive Jugendliche gibt. Das sollte es überall geben!Nächster Kommentar
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kommentiert von am 21.03.2011 | 17:09:04 Es ist vorbildlich, wie die Stadt Hampton die Bürger in die Entscheidungen einbezieht. Vor allem hinsichtlich der Jugend. Die Wahlbe-teiligung der jugendlichen Erwachsenen sollte als ein Beispiel für andere Städte gelten. Auch hier in Deutschland! Vielleicht sollte man auch hier Veränderungen hinsichtlich der Einbeziehung der Bürger in Erwägung ziehen, denn die wissen am ehesten, woran es fehlt.Nächster Kommentar
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kommentiert von am 23.03.2011 | 17:19:21 Kaum zu glauben, dass es tatsächlich gelingt, was so breit überall diskutiert wird, d.h. dass es Gemeinden und Städte gibt, die den riesigen Aufwand nicht scheuen, die Menschen in ihre Entscheidungen mit einzubeziehen. Ich wünsche dem Projekt weiterhin viel Erfolg und wünschte mir, dass es als Gewinner der Wahl hervorgeht, wobei meine Wahl zweigeteilt ist: ein ökologisch-soziales Städteprojekt ist auch eine unglaublich wichtige und zukunftsweisende Orientierung.Nächster Kommentar
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kommentiert von Günter Frisch am 24.02.2011 | 9:51:47 Ein Wettbewerb der Ideen!! In diesem Fall zwischen Städten-aber auch übertragbar auf Schulen,Betriebe und sonstige Institutionen. Die relativ kurzfristigen Veränderungen im Zeitalter von Facebook,Twitter usw. bewirken Begeisterung und Mut zum Weitermachen. So kann ich "dienen und helfen" ohne andauernd fordern und protestiern zu müssen-was natürlich nicht ausgeschlossen sein kann.Es muß natürlich langsam aufgebaut werden, wird nicht ohne Rückschläge bleiben und ebenfalls Manipulationsversuchen (Sponsoren)unterliegen-eben wie im richtigen Leben.Nächster Kommentar
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kommentiert von am 21.03.2011 | 15:58:19 Finde ich Klasse. Endlich wird den Bürgern auch zugehört und sie werden in Entscheidungen mit einbezogenNächster Kommentar
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kommentiert von Wolfgang Sellmann am 22.03.2011 | 20:12:03 Das Projekt führt weg von der - letztlich passiven - negativen Kritikhaltung mit anschließender Resignation. Durch das Engagement von Bürgern, die nicht zur gewählten Bürgervertretung gehören, ist im Wechselspiel mit diesen und den Medien eine umfassendere und vertiefte Auseinandersetzung mit der Materie möglich. Das Verfahren setzt allerdings politische und menschliche Reife voraus, da ja die gewählten Volksvertreter Einfluss/Macht abgeben müssen. Die Methode könnte ein neuer Weg der Beteiligung an politischen Prozessen sein, für engagierte Bürger, die sich nicht im System/Fraktionszwang der politischen Parteien organisieren wollen.Nächster Kommentar
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kommentiert von Andreas Döhnert am 23.02.2011 | 12:07:58 ich finde es fantastisch das in dem hier gezeigten Beispiel " Demokratie" wirklich stattfindet, in allen Lebens- und Altersbereichen. Basisdemokratie hat Ihren Erfolg siehe Wahlbeteiligung. Ein richtiger Weg auch für unsere Bürger in Deutschland um die Wahlbeteiligung deutlich zu verbessern. Gigantisch!!!Nächster Kommentar
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kommentiert von am 20.03.2011 | 9:40:46 Die Einbeziehung der Bürger bei städtebaulichen Entscheidungen wäre auch bei uns in Deutschland wünschenswert. Oft erfährt man erst von Projekten, wenn man als Bürger nicht mehr einbringen kann. Daher gefällt mir dieses Projekt sehr gut !Nächster Kommentar
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kommentiert von am 11.03.2011 | 9:16:43 Das nenne ich endlich Bürgerbeteiligung wie Sie sein soll, hoffentlich ist dieses Projekt unter den Gewinnern :).Nächster Kommentar
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kommentiert von Markus Wierling am 22.03.2011 | 22:43:25 Ein Projekt, das Bürger in allen Bereichen mit einbezieht und zur Lösungsfindung aufruft. Beteiligung kann und findet auf den unterschiedlichsten Wegen statt. Auch die starke Einbeziehung der Jugendlichen ist bemerkenswert. Außerem werden die Bürger durch die Förderung und Schulung Ihrer Kompetenzen aktiv unterstützt. Ein Projekt, das ich mir in Kombination mit dem Projekt "Belo Horizonte,Brasilien" auch für Deutschland wünschen würde. Auch auf Länder- und Bundesebene könnte ich mir mehr direkte Beteiligung der Bürger vorstellen. Sicherlich wird dies schwieriger, aber es gibt bestimmt Themen bei denen der Bürger ein gutes Feedback für konsensfähige Politik geben kann. Transparenz, direkte Beteiligung der Bürger, verständliche Politik sowie der verantwor- tungsvolle Umgang mit Steuergeldern (siehe Schwarzbuch der Steuerzahler) würden Deutschland mit Sicherheit gut tun.Nächster Kommentar
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kommentiert von Günter Klein am 22.03.2011 | 17:24:16 Ein "großes" Projekt, umfassend und idealistisch ausgelegt, offensichtlich mit Erfolgen, klarere Hirarchien und Strukturen könnten möglicherweise noch mehr hilfreich sein.Nächster Kommentar
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kommentiert von Helmut U. Robben am 23.02.2011 | 13:12:37 Über 20 Jahre Bürgerbeteiligung ist ein Zeichen dafür, daß auf die verschiedensten Bedürfnisse der Bürger eingegangen wurde. Schnell verliert man das Interesse, weil z.B. die Zeitplanung nicht passt, keine Resultate erkennbar sind oder man sich im Stich gelassen fühlt. Das scheint hier besser zu funktionieren. Eine Verwaltung, die es in Zeiten politischer Resignation schafft, 80% der wahlberechtigten Jugendlichen zur öffentlichen Meinungsäußerung und damit zur aktiven Teilnahme am politischen Leben zu bewegen, muss irgend etwas richtig gemacht haben. Eine derartige Leistung verdient meinen vollen Respekt!Nächster Kommentar
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kommentiert von M.J. Werner am 25.02.2011 | 15:42:32 Auch wenn alle Projekte preiswürdig sind, lässt sich das Modell aus Hampton im Hinblick auf Problemstellungen und Lösungsansätze am ehesten auf hiesige Verhältnisse übertragen. Die Weckung und Nutzung brachliegender Potentiale Jugendlicher und die damit verbundene Belebung und Verjüngung politischen Lebens über die Jugendorganisationen der Parteien und die Lippenbekenntnisse der jeweiligen politischen Entscheidungsträger hinaus können einen großen Schritt hin zur Modernisierung und Solidarisierung der Gesllschaft und ihrer überholten,aussondernden Strukturen einleiten.Nächster Kommentar
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kommentiert von am 14.03.2011 | 19:43:16 Das Projekt in Hampton liesse sich ganz gut auf Deutschland übertragen. Die Idee moderne Kommunikationsmittel zur Meinungsbildung einzusetzen finde ich sehr gut. So ist es jedem Bürger möglich, seine Ansichten zu den verschiedensten Belangen in seiner Gemeinde oder Stadt kundzutun.Nächster Kommentar
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kommentiert von Angela Zickler am 24.02.2011 | 18:07:16 Dieses Projekt ist im Grunde genommen keine schlechte Idee, verfügt jedoch auch über einen entscheidenden Haken. Bei der "civic education" kann die Politik entscheiden, was den Bürgern "gelernt" wird. Somit sichern sie sich Bürger, die zwar nach Lösungen für die Folgen der Politik suchen, diese selbst jedoch nicht in Frage stellen.Nächster Kommentar
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kommentiert von Dieter Heil am 21.03.2011 | 22:25:33 Super, das ist gelebte Demokratie. Da wünsche ich mir viele, viele NachahmerNächster Kommentar
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kommentiert von behrendt am 09.03.2011 | 1:53:05 Es bedarf einer Souveränität,eines gewissen Mutes und Vertrauens in sich selbst und in andere von Seiten der Gewählten und der Verwaltung,Bürger in diesem Umfang an den gestellten Aufgaben zu beteiligen und zugleich alle Gruppen,insbesondere die jüngere Generation mit einzubeziehen.Deshalb beeindruckt dieses Modell der Bürgerbeteiligung.Nächster Kommentar
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kommentiert von Gerdi Stark am 03.03.2011 | 18:19:21 Ich finde es toll,wie die Jugend in die Gestaltung der Gesellschaft und in die Lösung von Problemen einbezogen werden. Sie können zeigen, dass sie mitdenken, dass sie Interesse haben, wie sich ihr Land, ihre Stadt positiv verändern. Besonders gut gefällt mir, dass junge Menschen sehr ernst genommen werden. Ihnen wird nicht nur das Gefühl gegeben, dass man sie braucht - die Gesellschaft braucht sie wirklich - das ist für mich gelebte Demokratie.Nächster Kommentar
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kommentiert von Dr. Dieter Schröder am 22.03.2011 | 23:07:07 Von allen Projekten wohl das mit dem weitest-gehenden Ansatz für eine Bürgerbeteiligung, das auch für Deutschland beispielhaft sein kann. Dabei sollten auch die im Rahmen anderer Projekte (wie La Placa und Recife) gemachten wertvollen Erfahrungen berücksichtigt werden. Schlußfolgerungen für uns: - der Bürgerwille sollte neben der gewählten Volksvertretung und der Verwaltung als „dritte Kraft“ zwischen den Wahlen zum Zwecke des Mitgestaltens akzeptiert und die rechtlichen sowie technisch-organisatorischen Voraussetzungen (z. B. Abstecken der Beteiligungsfelder) für eine sytematische Bürgerbeteiligung auf jeder Ebene (Kommunen, Land, Bund) geschaffen werden; - die BürgerInnen müssen rechtzeitig und umfassend informiert und einbezogen werden, dazu gehört auch das Gewährleisten der erforderlichen Transparenz (z. B. sollten Ausschußsitzungen grundsätzlich öffentlich sein); - die Verwaltung erstellt ein System zur Information und Kommunikation (Informations- und Kommunikationsplattform), das von BürgerInnen, Volksvertretung und Verwaltung genutzt wird für u.a.: Meinungsäußerungen, Einreichen von Vorschlägen; Bereitstellung von Informationen, Entwürfen; persönliche Abstimmungen.Nächster Kommentar
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kommentiert von Silke Heim am 02.03.2011 | 20:22:54 Die Idee die Bürger der Stadt und insbesondere die Jugendlichen in das politische Geschehen mit einzubeziehen, finde ich klasse. Durch das Mitbestimmrecht fühlt sich jeder einzelne nicht nur als Opfer, sondern hat die Möglichkeit selbst etwas zu verändern. Außerdem werden innerpolitische Zusammenhänge für den Laien verständlicher.Nächster Kommentar
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kommentiert von Reinhard Seifert, Paderborn am 24.02.2011 | 6:24:42 Das ist Demokratie! Sich an Gemeindearbeiten in Gesprächsrunden zu beteiligen empfinde ich als sehr wichtig, um die verschiedenen Alltagsprobleme aus verschiedenen Sichtweisen und die dazu gehörenden Meinungen auszutauschen. Demokratie ist immer ein Miteinander! Es wird gerechter und sozialer zu gehen. Verständnis für einander aufbauen fördert die positive Gesellschaft.Nächster Kommentar
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kommentiert von Jakob Fink am 23.03.2011 | 19:40:05 Eine gelungene Initiative alle Bevölkerungs- und Altersgruppen in das Prjekt einzubinden. Mir imponiert am meisten, wie das Prjekt soziale Tabus angeht und den Generationen die Möglichkeit gibt einander näher zu kommen und die Probleme der anderen Gruppen zu verstehen und zu lösen. Im Zeitalter des demographischen Wandels ist dies ein Vorzeigeprojekt.Nächster Kommentar
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kommentiert von Katrin Roeßner am 21.03.2011 | 15:55:35 Ich finde es bemerkenswert, dass hier Politik für den Bürger und mit dem Bürger gemacht und nicht "am Bürger vorbei". Der Lebensalltag wird verbessert durch die Mitarbeit aller Bürger. In Deutschland geht es viel zu oft um tolle Prestige-Objekte und Aushängeschilder, mit denen man sich brüsten kann. Das hilft den meisten Bürgern gar nicht und den sozial schwachen am allerwenigsten! Dieses Modell ist unbedingt nachahmungswürdig.Nächster Kommentar
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kommentiert von Dieter Wunderlich am 23.03.2011 | 21:41:01 Hierbei muß man wirklich es aufpassen um den Bürgern nicht einen Weg vorzuschreiben was zu lösen ist. Es klingt wie wie wenn man von Jugend auf etwas klares zu vermitteln will was aber nicht unbedingt den wünschen der Bürger gegenüber steht.Nächster Kommentar
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kommentiert von Maria Borchers am 10.03.2011 | 16:00:40 Ich finde es sehr wichtig für die Zukunft, dass die Jugendlichen mit eingebunden werden so lernen sie auch Verantwortung zu übernehmen und können in ihre Aufgaben hineinwachsen.Außerdem werden sie dann auch mehr Interesse zeigen Deshalb bewerte ich dieses Projekt als sehr gut und auch wichtigNächster Kommentar
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kommentiert von Jutta Grüneberg am 05.03.2011 | 17:24:18 Die aktive Einbeziehung der Bürger in die Lösung dringender sozialer Aufgaben setzt ihre kreativen Kräfte freibei der Umsetzung der gestellten Aufgaben.Die Bürger fühlen sich anerkannt und gebraucht, somit ist das Leben für alle lebenswerter.Nächster Kommentar
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kommentiert von ellen am 05.03.2011 | 17:01:42 Besonders beeindruckt hat mich die Einbeziehung von Jugendlichen in das Projekt. Die Förderung von Engagement durch das Erlernen von Know-How, die Bereitstellung finanzieller Mittel und der Möglichkeit tatsächlich mitbestimmen zu können finde ich toll. Demokratie kann man lernen, und damit kann man ganz konkret in der Schule anfangen.Nächster Kommentar
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kommentiert von Bettina Wettengel am 23.03.2011 | 17:56:02 Es klingt, als ob in Hampton neben dem Verändern von Entscheidungsstrukturen im Lauf der Jahre ein tiefgreifender Bewusstseinswandel stattgefunden hat, sich das Selbstbild der Bürger geändert hat. Das ist meines Erachtens noch wertvoller, weil nachhaltiger.Nächster Kommentar
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kommentiert von Beate Weyland am 02.03.2011 | 10:48:50 Der Ansatz von Hampton ist großartartig, weil er den Bürgern aller Generationen eine Mitverantwortung und Mitbestimmung an der Lösung von Problemen gibt, die sie letztendlich selbst betreffen. Durch die Beteiligung der Bürger in der Erarbeitung von Lösungsvorschlägen wird eine viel bessere Bürgernähe und eine viel größere Zufriedenheit/Identifikation mit den Ergebnissen erzielt. Die Tatsache, dass die Bürger durch Schulungsmaßnahmen auch in ihren neuen Kompetenzen befähigt werden, ist sicherlich einer der Schüssel des großen Erfolges. Insbesondere die Einbeziehung der Jugendlichen in diesen Prozess der Mitverantwortung, Mitbestimmung und Mitgestaltung finde ich nachahmungswert. Denn so lernen sie frühzeitig ihre Rolle und ihren Platz in der Gesellschaft einzunehmen und lernen durch den Respekt, den man ihnen als mündige Bürger entgegenbringt, selbst respektvoll zu inter-agieren. Ein großartiges Beispiel dafür, was Team-Work an positiven Kräften, Energien und Chancen freimachen kann.Nächster Kommentar
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kommentiert von Angela Polifka am 17.03.2011 | 19:20:20 Ich finde es toll, wenn die Jugend ernst genommen wird und es sich neue Projekte entwickeln.Nächster Kommentar
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kommentiert von Schorer Marlene am 19.03.2011 | 14:26:24 Mit dieser Art gelebter Demokratie wird nicht nur Opposition gemacht, sondern Mitarbeit gefördert. sehr gutNächster Kommentar
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kommentiert von Busch am 07.03.2011 | 9:52:03 Unter den Vorschlägen zur Auszeichnung kann ich keinen Sieger hervorheben.Die Zielstellungen sind ähnlich und auf die lokale Situation bezogen sicher ähnlich erfolgreich. Gemeinsame Bewertungskriterien sind für mich nicht erkennbar. Ich finde alle in ihrer konkreten Bezogenheit gut aber nicht auf hierzulande herrschende Verhältnisse anwendbar.Nächster Kommentar
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kommentiert von Miriam Brüser am 21.03.2011 | 21:58:28 Hampton zeigt (neben Recife) als Projektbeispiel der für den Reinhard Mohn Preis 2011 Nominierten eine Mitbestimmung gerade der jugendlichen Einwohner der Stadt. Dies finde ich sehr gut und wegweisend. Durch diese Herangehensweise weckt man das Interesse der jungen Bevölkerung, Verantwortung zu übernehmen und sich sozial und gemeinschaftlich zu engagieren. Die "politische Wirksamkeit" der eigenen Person ist eine wertvolle Erfahrung, die nicht zuletzt hilft, Kriminalität zu vermeiden, welche auch durch Frustration entstehen kann. Darüber hinaus können Ressourcen geschont, die mitunter vorkommende mutwillige Zerstörung/Verschmutzung öffentlicher Einrichtungen eingedämmt werden usw., da alle Bürger über den Haushalt und damit die zur Verfügung stehenden Mittel Bescheid wissen und eigene Verantwortung für deren SINNVOLLEN Einsatz übernehmen (müssen). Und dies ist nur der finanzielle Vorteil eines solchen Projekts! Welch wichtigen Kompetenzen aus einer Bürgerbeteiligung hervorgehen, im zwischenmenschlichen, geistigen und persönlichen Bereich (z.B. positive Wirkung auf das Selbstbewusstsein) mit all den wieder hieraus resultierenden Gewinnen steht zusätzlich außer Frage! Der verhältnismäßig hohe Anteil ehrenamtlichen Einsatzes von Jugendlichen ist sehr lobenswert.Nächster Kommentar
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kommentiert von Reimer Herzog, 25725 Schafstedt, Dithmarschen am 23.03.2011 | 23:11:00 Politische Entscheidungen werden häufig hinter verschlossenen Türen getroffen, eine Bürgerbeteiligung ist nur selten gegeben oder erwünscht. Das Angebot der Einbeziehung aller Bürger ist hier beispielhaft. Für mich ist aber die Reaktion der jüngeren Menschen von besonderer Bedeutung. Es gibt kaum eine bessere Zukunftsinvestition, als das Heranführen der Jugend an das Verständnis für politische Entscheidungen. Das Wahlrecht ist eines unserer höchsten Grundwerte. Wenn durch eine langjährige Aufklärung erreicht wird, dass sich 80% der jungen Menschen an Wahlen beteiligen, lässt das hoffen, dass bei diesen Menschen für ein Leben lang das Interesse für politische Abläufe und Entscheidungen geweckt ist. Daraus erwachsen mündige Bürger, die später auch Verantwortung in Parteien, Verbänden und Vereinen übernehmen. Damit verdient diese Aktion meine volle AnerkennungNächster Kommentar
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kommentiert von Dr. Harald Zobel aus dem Bürgerforum 2009 am 26.02.2011 | 13:02:37 Das ist ein besonders vielversprechendes Projekt, weil hier die - erkennbar aufgehende - Saat der Bürgerbeteiligung aufgeht, in dem sich auch die nachwachsende Generation einbringt. Von wegen die Jugend interessiert sich für nix außer MP3 und Playstation; wenn ihnen was offen steht, so sieht es aus, engagieren sie sich.Nächster Kommentar
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kommentiert von am 06.03.2011 | 12:58:49 Kommunale Politik als wirliche res publica! Mittels Beteiligung kann Verantwortung für gemeinsame Zielsetzungen übernommen werden, politische Entscheidungsprozesse werden durchschaubar, der Begriff der Demokratie als Form des respektvollen Umgangs miteinander in einer pluralistischen und nicht ideologischen Welt gewinnt an Profil.Nächster Kommentar
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kommentiert von M. Nothnagel am 21.03.2011 | 20:10:45 Schönes Projekt für eine aktive Beteiligung der Jugend an Politik. Aber - werden wirklich alle Bevölkerungsschichten einbezogen und deren Probleme berücksichtigt? Es besteht die große Gefahr, dass die Meinung der Bürger manipuliert wird durch: -Stadtverwaltung als „Anbieter von Lösungen“ -„Moderator unterstützt bei Suche nach Lösungen“ -Unity Commission (Einheitskommission) zur Klärung bei kontroversen Meinungen -Über civic education in den Schulen, Diversity and Neighorhood Colleges, eine Police Academy sowie viele weitere Maßnahmen werden Bürger für das Einbringen ihrer Stimme fit gemacht. Was bleibt von der Bürgermeinung übrig?Nächster Kommentar
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kommentiert von am 21.03.2011 | 22:20:13 Hampton hat mit einem einzigartigen Beteiligungsmodell ein Maß an Vertrauen in seine Bürger bewiesen, das in Deutschland kaum vorstellbar ist. Sie dürfen in allen kommunalen Belangen entscheiden. Der Erfolg gibt Hampton recht - eine 80 prozentige Wahlbeteiligung unter jungen Erwachsenen dürfte in Deutschland ebenso unvorstellbar sein. Ich würde mir wünschen, dass der Mut der Stadt belohnt wird.Nächster Kommentar
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kommentiert von Priska Behr am 28.02.2011 | 17:29:28 Das Beispiel zeigt, dass eine gelingende vitale Demokratie mit breitem, bei den Jugendlichen beginnenden Engagement unbedingt Investitionen in die Arbeits-Kompetenzen aller Beteiligiten voraussetzt. Kompetenzen in Moderation, Diskussion, Wissen, wie Projektarbeit gemacht werden kann etc, sind Werkzeuge, ohne die guter Wille und Bereitschaft zum Engagement erlahmen und in Enttäuschung und Rückzug ins frühere Verhalten münden würde.Nächster Kommentar
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kommentiert von K.Merklin am 09.03.2011 | 9:07:59 Die Entscheidung sich für ein Projekt zu entscheiden fällt wirklich schwer. Trotzdem halte ich das Projekt in Hampton, USA als etwas besonderes, weil es verdeutlicht und klar macht, was Demokratie bedeutet. viele andere Projekte sind in den Übergängen von Diktatur zur Demokratie entstanden. In unserem Land wird Demokratie als selbstverständlich angesehen wird nicht mehr als etwas Besonderes empfunden. Ein Beteiligungsprojekt wie in Hampton kann die Bürger aufrütteln und die Chancen der Demokratie wieder ins Bewusstsein rufen.Nächster Kommentar
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kommentiert von am 06.03.2011 | 11:32:44 Das Beispiel zeigt, dass auch Jugendliche Verantwortung übernehmen und danach handeln, wenn sie die Chance dazu haben. 50% Beteiligung bei dieser sehr wichtigen Zielgruppe sind ein hervorragender Wert!Nächster Kommentar
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kommentiert von am 22.03.2011 | 19:02:24 Gut finde ich die Miteinbeziehung der Jugendlichen und die freiwillige, ehrenamtlichen Tätigkeit der Jugendlichen, toll finde ich das jugendcenter, hier bestehen viele Möglichkeiten der Freizeitnutzung, auch zur förderung der Kreativität.Hier kommen die Jugendlichen weg von der Straße und Nutzen ihre Zeit sinnvoll. Imponiert hat mir die daraus folgende hohe Wahlbeteiligung.Nächster Kommentar
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kommentiert von am 18.03.2011 | 23:43:18 Die Entscheidung war nicht leicht, jedes Projekt hat etwas Besonderes. Bei Hampton, USA gefiel mir besonders, dass sich jeder Bürger,insbesondere auch Jugendliche einbringen und verwirklichen können. Die Menschen fühlen sich wahrscheinlich als vollwertige und anerkannte Bürger, die Jugendlichen werden selbstbewußter und müssen nicht durch irgendwelche Straftaten auf sich aufmerksam machen. Das was in Hampton vor gelebt wird wäre für Deutschland nachahmenswert.Nächster Kommentar
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kommentiert von am 08.03.2011 | 18:44:32 Die Herausforderung besser lösen, indem die Bürger befragen. Bürgerbeteiligung und Versammelung kann besser die Probleme(Integration, Arbeitlosigkeit, Kriminalität usw) bewältigen.Schließlich nur Jugengintiative könnten ihre Problem in Hampton in Griff bekommen.Nächster Kommentar
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kommentiert von Rüdiger Wegener am 18.03.2011 | 19:41:17 Die aktuellen Auseinandersetzungen in unserer Gesellschaft zeigen, dass unser praktiziertes Demokratieverständnis, auf welches wir lange sehr stolz waren, an seine Grenzen gekommen ist und neuer Ideen und Initiativen bedarf. Es genügt in schwierigen Zeiten nicht mehr, alle vier Jahre Menschen oder eine Partei zu wählen, die dann losgelöst und mehr oder weniger ohne weitere Bürgerbeteiligungen vier Jahre lang Entscheidungen treffen. Die aktuellen Diskussionen in Deutschland zeigen es: Egal, ob Stuttgart 21, Sarrazin, das Kernkraftthema oder der neue Hauptstadtflughafen BBI: Die Menschen haben eine Meinung und wollen diese auch berücksichtigt wissen! Das gelebte Demokratieverständnis in Hampton scheint ein aussichtsreicher Weg zu sein, wie Zukunft demokratisch gestaltet werden kann. Macht Betroffene zu Beteiligten. Und auch die Jugend wird aktiv auf Verantwortung vorbereitet. Hampton (aber auch alle anderen sechs Finalisten): Bitte machen Sie weiter so!Nächster Kommentar
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kommentiert von Schmid-Schönbein Cäcilia am 08.03.2011 | 11:22:53 Dies scheint mir ein besonders bemerkenswertes und nachahmenswertes Modell für demokratische Bürgerbeteiligung zu sein. Ausgehend von Problemen vor Ort werden Betroffene an der Lösungssuche beteiligt, sowohl an Planung, Prioritätensetzung, Gestaltung, Finanzierung bis zur Umsetzung. Faszinierend und überzeugend die Tatsache, dass die begleitenden Maßnahmen zur Kompetenzerweiterung der "freiwilligen" Teilnehmer nicht durch die jeweiligen Projekte die Lebensverhältnisse verbessern sodern sich auch nachhaltig in zunehmendem allgemeinen politischem Engagement ausdrücken.Nichts ist so erfolgreich wie der persönlich erfahrene Erfolg!Nächster Kommentar
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kommentiert von am 16.03.2011 | 13:26:27 Bei diesem Projekt überzeugt mich die hohe Wahlbeteiligung der JugendlichenNächster Kommentar
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kommentiert von am 23.03.2011 | 13:55:39 Wenn die Erziehung im Elternhaus versagt,sind solche Initiativen für die Entwicklung Jugendlicher sehr wichtig.Nächster Kommentar
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kommentiert von Monika Berg am 27.02.2011 | 7:38:25 Das Projekt erhält meine Stimme, da es in vorbildlicher Weise den Lernprozeß Demoktratie beschreibt und besonders bei jungen Menschen die Bereitschaft weckt, Verantwortung für ihr Leben in der Gemeinschaft zu übernehmen .Nächster Kommentar
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kommentiert von am 28.02.2011 | 17:55:33 Großartig, was die Verantwortlichen in Gang gesetzt haben. Ein wunderbares Beispiel für gelungene Mitnahme aller Bürger an Entscheidungsprozessen einer Stadt. Über die Verwendung finanzieller Mittel gibt es einen Konsenz und führt zu mehr Verantwortung für die Sache.Nächster Kommentar
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kommentiert von Ursula Ramelow am 19.03.2011 | 17:04:06 Gute Form der Kooperation auf allen Ebenen. Die Bürger müssen gut informiert werden, eine weitreichende Aufgabe für die Verwaltung.Nächster Kommentar
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kommentiert von Dr. Martin Fohl am 26.02.2011 | 23:44:25 Auch hier ist es gelungen, die Bürger bei Entscheidungen mit ein zu beziehen. Würde mir das mehr auch für deutsche Städte wünschen! Wichtig bleibt jedoch auch hier die Bereitschaft einen gemeinsamen Nenner zu finden und sich dann auch daran zu halten. Zum Beispiel: Unser Viertel soll lebenswerter werden!Nächster Kommentar
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kommentiert von G. Schramm am 21.03.2011 | 13:56:56 In Hampton hat man bereits Ende der 80er Jahre erkannt, daß die Stadt mit den auf sie zukommenden Problemen nicht alleine fertig werden wird. Die Idee, alle Bürger mit einzubeziehen ist sehr gut. Und es blieb ja nicht nur bei dieser Idee, sie wurde auch erfolgreich umgesetzt. In diesen 20 Jahren wurde viel erreicht. Und was sehr wichtig ist, daß die Jugendlichen von Anfang an mit eingebunden werden. Das ist gelebte Demokratie. Hier gehen die politischen Entscheidungen nicht am Bürger vorbei. Entsprechend hoch ist auch die Wahlbeteiligung. Ich wünsche mir für Deutschland, angefangen bei den Gemeinden, daß die Bürger mehr in die Entscheidungsprozesse vor Ort eingebunden werden und nicht erst, wenn sich die Probleme auftürmen wie ein riesiger Berg. Wenn sich der Bürger mit seiner Gemeinde, Stadt, seinem Land identifizieren kann, wird auch die Wahlbeteiligung wieder steigen. Es ist bisher versäumt worden, den Bürger aktiv in die Entscheigungsprozesse mit einzubeziehen wie in Hampton gesch.Nächster Kommentar
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kommentiert von Paul Schmelzer am 06.03.2011 | 9:13:33 Erstaunlich dass sich ein amerkanisches Rathaus so weit zu den Bürgern runter begibt. 1 PunktNächster Kommentar
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kommentiert von Konrad Brinckmeier am 10.03.2011 | 20:05:50 Meiner Meinung nach ein zukunftweisendes Modell für Städte und Gemeinden in Deutschland und Europa . Dabei ist nur die Frage , ob die Politiker bereit sind Ihre Verantwortung und Macht zum Teil abzugeben .Nächster Kommentar
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kommentiert von Rasimowitz, Kirchweidach am 20.03.2011 | 9:44:47 Die Einbeziehung der Bürger bei städtebaulichen Entscheidungen wäre auch bei uns in Deutschland wünschenswert. Oft erfährt man erst von Projekten, wenn man als Bürger nicht mehr einbringen kann. Die Bürger können sich mit Entscheidungen, an denen sie mitgewirkt haben auch wesentlich besser identifizieren. Daher gefällt mir dieses Projekt sehr gut !Nächster Kommentar
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kommentiert von Christian Helmut Wetzel am 03.03.2011 | 20:39:05 Dieses Modell ist eine Kombination von Repräsentativer- und Volks- Demokratie! Die Erfolge zeigen sich bei den Problemlösungen und den Wahlbeteiligungen!Nächster Kommentar
Anfang einer neuen Beteiligungskultur
Ende der 1980er Jahre sah Hampton sich mit einer schwächelnden wirtschaftlichen Entwicklung, sinkenden Steuereinnahmen, einem Anstieg der Arbeitslosigkeit, Drogenproblemen sowie einer steigenden Kriminalitätsrate insbesondere bei Jugendlichen konfrontiert. Die Stadtverwaltung erkannte, dass diese Probleme sehr miteinander zusammen hängen und nicht alleine von den Mitarbeitern der Stadtverwaltung in ihren eng begrenzten, spezialisier-ten Aufgabengebieten gelöst werden können. Sie reagierte darauf mit einem bewussten Rol-lenwechsel: weg von dem alleinigen „Anbieter von Lösungen“, hin zu einem Moderator, der die relevanten Gruppen und Menschen an einen Tisch bringt und bei der gemeinsamen Suche nach Lösungen unterstützt. Die öffentliche Resonanz auf diesen Rollenwechsel war nach den ersten beiden praktischen Anwendungsfällen extrem positiv und bereitete den Weg für den Ausbau dieser Rolle über die letzten 20 Jahre hinweg.
Citizen Engagement - "It's the way we do business"
Die Wege, über die Bürger in die Lösungssuche einbezogen werden, sind bunt und vielfältig und umspannen alle Themen, die in der Stadtverwaltung behandelt werden: von der Frage, ob eine Nachbarschaft eher einen Kinderspielplatz oder ein neues Schwimmbad braucht (und wie die Finanzierung und Trägerschaft organisiert werden), über die Form des Unterstützungsangebotes für frisch gebackene Eltern, bis hin zur Priorisierung der Haushaltmittel. Sie finden überall Wege sich produktiv und sinnvoll einzubringen und erfahren, dass ihre Meinung ernst genommen wird. Es gibt kaum einen Bereich, den Bürger nicht mitgestalten. Dieses findet u. a. in Neighborhood Commissions (Nachbarschaftskommission) und einer Unity Commission (Einheitskommission) statt, die immer dann zu Rate gezogen werden, wenn es Probleme zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen gibt.
Um die Bürger dabei zu unterstützen, sich gut informiert und wirksam einzubringen, investiert die Stadt in die Kompetenzen ihrer Bürger. Über civic education in den Schulen, Diversity and Neighorhood Colleges, eine Police Academy sowie viele weitere Maßnahmen werden Bürger für das Einbringen ihrer Stimme fit gemacht. Gleichzeitig lernen die Bürger sich untereinander sowie die Stadtverwaltung und ihre Abläufe besser kennen – die Distanz verringert sich spürbar.
Diese ungewöhnlich breite Art der Einbeziehung von Bürgern geht zurück auf die ursprüngliche Entscheidung in den 1980er Jahren, den notwendigen Wandel nicht über geschriebenes Recht, sondern über gelebte Kultur zu vollziehen. Die Bürgerbeteiligung ist ein zentraler Baustein der Art, wie in Hampton entschieden und gehandelt wird. Daher ist es jedoch kaum möglich, eine konkrete Angabe zur Teilnehmerzahl oder auch zu dem für die Bürgerbeteiligung verwendeten Budget zu machen; Bürgerbeteiligung ist ein integraler Bestandteil der Prozesse in Hampton und kann gar nicht mehr „rausgerechnet“ oder besonders ausgewiesen werden.
Wirkung und Ergebnisse: "Ich habe eine Stimme"
Die Jugendkommission an sich und das Jugendzentrum sind ein kleiner Ausschnitt der Ergebnisse. Überall in Hampton finden sich Beispiele für Veränderungen, die durch die Beteiligung der Einwohner insbesondere der Jugendlichen die Lebensqualität in der Stadt verbessert haben: Z. B gibt es nun sichere Bürgersteige auf allen Schulwegen. Das haben die Jugendlichen den Youth Plannern zu verdanken, da die autofahrenden Erwachsenen diese Maßnahme nicht auf ihrer Prioritätenliste hatten.Der zentrale Ansatz Hamptons, zum einen über geänderte Prozesse und Strukturen und zum anderen über den Kompetenzaufbau ihrer Bürger einen Kulturwandel voranzutreiben, hat große Wirkung entfaltet. An vielen Beispielen zeigt sich, dass knappe Finanzmittel zielgerichteter und besser eingesetzt werden, die Problemlösungen besser auf die Bürger abgestimmt sind, das Vertrauen in die Politik gestiegen ist und die Bindung der Bürger an ihre Stadt im regionalen Vergleich sehr hoch ist. Das Vertrauen in und die Zustimmung zur Politik sind über alle Bevölkerungsgruppen hinweg, unabhängig vom Einkommen oder der sozialen bzw. ethnischen Herkunft, hoch.
Das Potenzial und die mögliche Bedeutung dieses Beispiels für Deutschland scheint klar: auch hier könnten neue Prozesse und eine neue Kultur des Umgangs mit Bürgern auf lokaler Ebene ähnlich positive und durchschlagende Wirkung entfalten. Es braucht dazu den Willen der Stadt - sowohl der gewählten Vertreter im Stadtrat als auch der Verwaltungsmitarbeiter.




